Impressionen
Sternstunden im Unterrichtsalltag 2011/12
Auf dieser Seite soll sichtbar werden, was im Schulalltag so alles passiert. Es öffnen sich die Türen und Sie bekommen Einblick in besondere Aktivitäten der Schulgemeinschaft und der einzelnen Klassen.
Der Schulalltag bringt immer wieder Sternstunden hervor. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Schauen Sie doch immer mal wieder rein!
Mitmachtheater: Die Händlerin der Worte
Zu Beginn des Theaterstückes stellte die quirlige Marktfrau ihre vielen mitgebrachten Wörter vor: Es gab verschiedene Sorten – nicht nur von Obst und Gemüse – sondern auch von Worten. So gab es die 'guten Worte', die 'Zauberformeln' der Höflichkeit, wie zum Beispiel bitte und danke, die großen und kleinen Leuten die Türen im Leben öffnen. Natürlich gab es auch eine Schimpfwörterkiste. Die Schimpfwörter bewahrte sie gut eingeschlossen in einer Truhe auf.
Die Schauspielerin fesselte das junge Publikum und animierte es zum Mitmachen und Mitsingen. Sie vermittelte auf kindgerechte Art und Weise wie wichtig die 'Welt der Worte und Begriffe' im Leben jedes Einzelnen ist. Visuell und akustisch wurde den Kindern auf spielerische Weise ein Stück Lebensweisheit mit auf den Weg gegeben. Die Musikstücke erzählten von der Macht der Wörter. Wörter sind kostbar! Was ist bedeutender als die Sprache?
Zum Schluss übergab die Marktfrau dem Publikum ein Briefumschlag mit der Aufforderung Wörter zu sammeln, die für das Zusammenleben wichtig sind. So werden die Schüler zum Nachdenken angeregt; schließlich sollen die Ideen ans Theater Nimmerland geschickt werden.
Wunschzettel ans Christkind
In der Adventszeit hat die Kasse 2b mit ihrer Lehrerin Frau Mattes das Schaufenster der Buchhandlung 'Leselust' gestaltet. Die Kinder hatten die originelle Idee das Christkind auf ihre Wünsche auf besondere Weise aufmerksam zu machen- nämlich gut sichtbar hinter Glas. Die liebevoll gestalteten Briefe passen besonders gut in die Auslage dieses Geschäftes. Denn ganz hoch im Kurs steht bei den Mädchen und Jungen etwas, was sie seit letztem Schuljahr besonders gut können: lesen. Die Bücherwünsche wurden vom Christkind hoffentlich erfüllt.
Weihnachtsmarkt
Vom 9. bis 11. Dezember 2011 gab es am Weihnachtsmarkt einen wunderschönen Stand voller Kunstwerke. Die Schüler hatten in ihren Klassen gebastelt und einige fleißige Mütter in ihrer Freizeit. So gab es unter anderem Perlensterne, Handytaschen, Weihnachtsschachteln, Kirschherzsäckchen, Teelichter, Weihnachtskarten, Armbänder, Serviettenringe und Christbaumanhänger. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Den Kindern selbst gefielen ihre kleinen 'Handarbeiten' sehr, denn sie standen glücklich und mit strahenden Augen davor. Manche halfen sogar beim Verkauf.
Aktion Weihnachtsfreude
Den Schulhof sauber halten
Feueralarm
Am 6.10.11 fand wie zu Beginn jedes Schuljahrs der angesagte Probealarm statt. Dieser wird mit dem Gymnasium zeitgleich durchgeführt und mit den Schülern auch vorher besprochen.
Als die Alarmglocke schrillte, verließen alle Schüler geordnet mit ihren Lehrerinnen das Schulhaus, um sich an den vorgesehenen Anstellplätzen im hinteren Schulhof zu versammeln.
Überrascht waren aber alle, als tatsächlich ein großes Feuerwehrauto auf den Hof brauste, Feuerwehrmänner ausstiegen und mit ihren Sprechfunkgeräten handierten. Einigen wurde es ganz mulmig zu Mute. Sollte doch irgendetwas passiert sein?
Nein! Die Freiwillige Feuerwehr nutzte den Probealarm, um die neue Situation auf dem Arnoldus-Schulhof und die besonderen Gegebenheiten bei der Sanierung des Gymnasiums zu überprüfen.
Trotzdem fanden einige Kinder beim Hineingehen, dass es etwas „brenzlig“ roch...
Bei der Nachbesprechung mit allen Verantwortlichen gab es Lob für das vorbildliche Verhalten der Arnoldus-Crew.
Und knapp eine Woche später schrillte um 10 Minuten vor 13 Uhr wieder die Alarmglocke: ein Wasserschaden im Gymnasium hatte einen Alarm ausgelöst. Natürlich klappte auch diesmal „die Rettung“ wie am Schnürchen.
wo-de Sicherheitsschulung für alle Schüler

- Herr Schumacher erzählt den Kindern Beispiele
In der Woche vom 4. bis 7. Oktober 2011 bekamen alle Schüler dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung durch den Förderverein ein Sicherheitstraining durch wo-de.
Das Thema in diesem Jahr hieß: "Sicherheit auf dem Schulweg - ein Projekt zur Gewaltprävention." Zunächst wurde der Stoff vom letzten Jahr wiederholt. Es zeigte sich dabei, dass das gute Einüben der Sätze zum langfristigen Merken beitrugen. Die Kinder konnten im Chor sprechen, mit welchen Sätzen sie sich vor aufdringlichen Erwachsenen schützen können und wie sie Hilfe holen können.
Danach stellten wir fest, dass Bauchkribbelnangst gut ist, weil es uns vorsichtig macht. Die Kinder wurden eindringlich ermahnt, dass sie niemals etwas von Fremden annehmen sollen und nur mit Erwachsenen mitgehen oder mitfahren sollen, die auf der Liste stehen. Diese Liste sollen sich alle Kinder mit Hilfe ihrer Eltern erstellen und sich immer daran halten.
Weiter ging es mit der Merkregel, dass Reden meine stärkste Waffe ist und meine beste Verteidigung ist es, nein zu sagen. Steht jemand vor mir, der größer und stärker ist, oder wenn es mehrere sind und mir etwas wegnehmen wollen, gehe ich und erzähle es sofort Erwachsenen.
Werde ich aus dem Auto heraus angesprochen und es macht mir Angst, so drehe ich um und gehe in die entgegengesetzte Richtung, wenn sonst keine Hilfe zu erwarten ist.

- Bleiben Sie stehen! Nein!
Die Kinder wissen nun, wie sie Hilfe bekommen: "Die fünf Sätze":
1. "Bitte helfen Sie mir!" (Symbol: bittende Hände)
2. "Ich habe Angst!" (Symbol Bauchkribbeln)
3. Geschichte/was passiert ist erzählen (Symbol Buch aufschlagen)
4. "Bitte rufen Sie meine Eltern an!" (Hand als Telefon am Ohr)
5. "Ich bestehe darauf, dass Sie mir helfen!" (stampfender Fuß)
Im Anschluss daran, haben die Kinder mit den beiden Trainern diese Situationen und die Gestik mit dem genauen Wortlaut eingeübt.
Eingeschlossen in dieses Projekt war auch ein informativer Elternabend, an dem Herr Schuhmacher den Eltern die Verhaltensmaßregeln erläuterte. Er betonte, dass sein Training für die Kinder natürlich nur ein Anstoß sein könnte. Wichtig sei, mit den Kindern die "Hausaufgabe" zu erledigen und weiterhin regelmäßig die besprochenen Verhaltensweisen zu üben.
Sicherheit für Fahrschüler - Mit dem Schulbus unterwegs
Immer wieder kann es zu gefährlichen Situationen an der Schulbushaltestelle kommen. Um unsere Kinder dafür zu sensibilisieren, auf sich und andere bestmöglichst zu achten, traten Verkehrspolizisten am Schuljahresanfang (26. September 2011) in Aktion. Die 'Ordnungshüter' besprachen mit den Kindern, wie sich sich an der Bushaltestelle und während der Fahrt selbst zu verhalten haben, um sicher ans Ziel zu gelangen.
Die wichtigsten Regeln:
Noch auf dem Schulgelände warten, bis der Bus vorgefahren ist!
Dann erst die Stufen, die zum Bürgersteig führen, hinaufgehen!
Beim Einsteigen Rücksicht nehmen auf andere!
Während der Fahrt unbedingt sitzen bleiben! (Sollten nicht genügend Plätze vorhanden sein - gut festhalten!)

















