Impressionen

Lesepaten im Schuljahr 2010/11

Unsere Lesepaten vor der Bücherei
So viele ehrenamtlich Engagierte!

Am 9. Juni 2011 nahmen sich viele der Lesepaten die Zeit das letzte Lesecafé in diesem Schuljahr zu besuchen. Im Lauf des Nachmittags fand im Lehrerzimmer ein reger Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen den  ehrenamtlich Engagierten statt. Alle waren sich einig: Sie möchten ihre Arbeit 'das Lesen mit den Kindern' gerne im nächsten Schuljahr fortsetzen!

Lesepaten - Begeisterung für Bücher

Seit Ostern 2010 läuft in der Arnoldus-Grundschule das Projekt 'Lesepaten'. Ca. 25 Gilchinger nehmen sich einmal in der Woche Zeit, um mit Schülern zu lesen. Sie möchten die Begeisterung für Bücher wecken und weitergeben. Spaß am Lesen zu vermitteln ist die Intention dieser Aktion.

Nicht nur die Pisa-Studie, sondern auch andere Langzeitstudien sagen aus, dass die Lesefertigkeit und das Leseverständnis entscheidend für schulische Leistungen sind. Dies ist leicht nachzuvollziehen, da Lesen nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in Mathematik z.B. bei Text- und Sachaufgaben oder in allen Sachfächern für die Erarbeitung von Informationen eine große Rolle spielt.

Schüler, die sich aus verschiedensten Gründen beim Lesenlernen schwer tun, besitzen nur einen eingeschränkten Wortschatz, unsichere Grammatikkenntnisse und haben kaum Zugang zu altersgemäßer Literatur. Sie benötigen zusätzliche Förderung, um zunächst ihre Lesefertigkeit zu schulen und damit auch ihr Textverständnis zu verbessern.

In der Schule sind dafür zusätzliche Förderstunden vorgesehen, die jedoch oft nicht ausreichen. Häusliches Üben findet sicher zusätzlich statt, doch häufig nicht im erforderlichen Maße oder nicht in der nötigen Qualität, weil zu Hause nicht korrektes Deutsch gesprochen wird.

Um diesen Kindern zusätzliche Förderung zukommen zu lassen, gibt es das Projekt 'Lesepaten'. Ehrenamtliche Erwachsene kommen in die Schule und üben mit den Schülern lesen. Sie werden vorher von den Lehrern entsprechend unterrichtet, wie die Leseförderung sinnvoll stattfindet.

Direkt nach Unterrichtsschluss - betreut ein Lesepate ein Kind: es wird vorgelesen und das Lesen geübt. Es geht um eine zusätzliche Leseförderung, vor allem aber darum, Spaß am Lesen und an Büchern zu vermitteln. Eine schöne, unbelastete Lesestunde ist immer ein Gewinn für das Kind.

Gegen Ende eines Schuljahres findet im Rahmen eines Lesecafés ein Erfahrungsaustausch zwischen den Lesepaten untereinander und der Schule statt. Fazit ist, dass das Projekt nicht nur für die Schüler/-innen gewinnbringend ist, sondern auch für die Paten, die unentgeltlich etwas sehr Positives leisten. Der Erfolg ist spürbar, viele Kinder haben enorme Fortschritte gemacht.