Der 1. Adventsmontag

Mit dem bekannten Adventslied "Wir sagen euch an den lieben Advent" begann für die Schüler der Arnoldus Grundschule der erste Adventsmontag mit einer stimmungsvollen Feier in der Aula. Die ersten Klassen sorgten mit ihren selbstgebastelten Elmar-Lichtern für eine feierliche Beleuchtung. Anschließend trugen Sie einen Text vor, der uns daran erinnern soll, dass der Advent auch eine "staade" Zeit ist. dem Vorspiel eines Geigenstücks lauschten die Kinder andächtig. Nach einem Kerzenspiel gab es noch Tipps zum Nachbasteln der Elmar-Lichter.

Den Abschluss bildete das Lied "Mache dich auf und werde licht".  

 

Der 2. Adventsmontag

Stimmungsvolle Weihnachtsmusik war am zweiten Adventsmontag das Startzeichen für alle Schüler sich leise in die Aula zu begeben. Dort warteten bereits die zweiten Klassen, die dieses Mal die Feier vorbereitet hatten. Bei den ersten beiden Strophen des Liedes "Wir sagen euch an den lieben Advent" sangen alle Schüler kräftig mit. Anschließend wurde eine kurze Information über den Brauch des Adventskalenders vorgelesen. Passend dazu trugen die Kinder ein Lied über den Adventskalender vor. Das Lied verdeutlichte, wie dieser schöne Brauch die Zeit des Wartens auf Weihnachten verkürzt und sich selbst mancher Erwachsene noch über einen Adventskalender freut. Dann erfolgte das Vorspiel eines bayerischen Nikolausliedes, das passend mit der Gitarre begleitet wurde. Ein Gedicht, das mit passenden Bildern vorgetragen wurde, erinnerte uns daran, in der ganzen Weihnachtshektik nicht zu vergessen, um was es eigentlich bei dem Fest geht. Zum Abschluss wurde noch der Kanon " Mache dich auf und werde licht" zweistimmig von allen Kindern gesungen.

Der 3.Adventsmontag

Am dritten Adventsmontag lernten die Kinder einen weiteren Brauch der Adventszeit kennen: den Adventskranz und seine Kerzen. Schon vor sehr langer Zeit stellten die Menschen in unserem Land zur Weihnachtszeit Lichter auf. Die Menschen glaubten, dass Licht und Zweige vor Unheil und Krankheit schützen würden. Heute steht das Kerzenlicht für das Jesuskind in der Krippe, das auf die Welt gekommen ist um den Menschen Frieden zu bringen. Vor ungefähr 150 Jahren entstand durch einen evangelischen Pfarrer namens Johann Heinrich Wiechern, der Brauch einen Adventskranz aufzustellen. Dieser bestand zunächst aus Holz und Zweigen mit 24 Kerzen. Im Laufe der Zeit wurde er vereinfacht und es entstand der heutige Adventskranz mit seinen 4 Kerzen. Für jeden Adventssonntag eine. Untermalt wurde die Darbietung von einem Geigen- und Flötenvorspiel der Kinder der dritten Klassen, die diese Feier organisiert und gestaltet hatten. Zum Abschluss wurde im Kanon "Mache dich auf und werde licht" gesungen.

Der 4. Adventsmontag

Den vierten Adventsmontag gestalteten die vierten Klassen. Es begann ganz still mit dem "Andachtsjodler", der auf der Trompete mit Harfenbegleitung gespielt wurde. Nach der Begrüßung wurde auf einer Veeh-Harfe "Es werd scho glei dumpa" vorgetragen. Ein Text über die "Rauhnächte" brachte den Kindern dieses alte bayerische Brauchtum näher, die zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar stattfinden. Instrumental wurde anschließend noch einmal "Es werd scho gleich dumpa" vorgespielt, dieses Mal zweistimmig auf Hackbrettern. Nach dem sehr besinnlichen Gedicht "Sag mir, wann beginnt Weihnachten" blieb in einer kurzen Stille Zeit, dass sich jeder Gedanken machen konnte, was dieses Fest für einen selbst bedeutet. Zum Abschluss sangen die Viertklassler dann das Lied, das zuvor schon zweimal als Melodie erklang: "Es werd scho glei dumpa". Ein sehr nachdenklich-ruhiger vierter Adventsmontag ging damit zu Ende.